Green Economy

Kategorie: Green Economy

 

Unternehmen der Green Economy zeichnen sich in besonderen Maße durch eine, an ökologischer Nachhaltigkeit, wirtschaftlicher Profitabilität und sozialer Inklusion ausgerichteten Wirtschaftsweise aus. Das beudeutet, dass die Green Economy weniger als eine fest umrissene Branche zu verstehen ist, sondern viel mehr als eine Art Gattung oder Typus von Unternehmen in deren Kerngeschäft das Thema Nachhaltigkeit einen essentiellen Platz einnimmt.

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Unternehmen der Green Economy sind demnach inzwischen in vielen Branchen zu finden. In manchen ist deren Dichte (das Aufkommen von nachhaltig orientierten Unternehmen) im Verhältnis (zu konventionellen) höher als in anderen Wirtschaftszeigen. So liegen die Ursprünge der Green Economy inzwischen gut 40 Jahre zurück und wurzeln traditionell im Segment der Greentech-Industrie. Die Greentechs der ersten Stunde standen exemplarisch für regenerativen Energien wie Windkraft und Solar, für Recycling und Wiederaufbereitung sowie im Segment der Elektromobilität.

Heute gibt es nahezu in jedem Branchensegment (vielleicht ausgenommen von der Rüstungsindustrie) eine Vielzahl von ökologisch, ökonomisch und sozial besseren Alternativen. Mitte des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts ist eine regelrechte Gründungswelle rund um grüne und soziale Geschäftsmodelle entstanden. Sehr deutlich zeichnet sich dies im Bereich der Konsumgüter ab, wie zum Beispiel bei Lebensmitteln (Bio-Lebensmittel) und Textilien (nachhaltige Mode).

Von der Green Economy zum Green Business

Der Unternehmer Dietrich Walther spricht in seinem 2009 erschienenen Standardwerk „Green Business – das Milliardengeschäft“ von einem neu entstehenden „Goldrausch“. Dieser steht im Zusammenhang mit den sich veränderten Märkten sowie den ressourcenbedingten Rahmenbedingungen. Daraus resultiert die Notwenigkeit zur Entwicklung zukunftsfähiger Green Business Strategien als neue Herausforderungen für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Politik. In diesem Kontext ist daher vermehrt von Green Business die Rede.

Den Selbst Internet-Konzerne wie der Suchmaschinen-Gigant Google oder der Deutsche Lebensmittelhändler EDEKA stehen heute in weiten Teilen für eine nachhaltige Unternehmensführung ein, ohne selbst Teil der Green Economy zu sein.

Sie betreiben ein Green Business, sind Teil der Green Economy oder sind Sozial UnternehmerIn? Sie entwickeln, produzieren und vermarkten nachhaltige und faire Produkte oder bieten eine ökologische oder soziale Dienstleistung mit gesellschaftlichem Mehrwert für alle?

Dann ist es jetzt an der Zeit, dass wir uns kennenlernen. Ob für ein unverbindliches Gespräch, für ein Interview auf diesem Blog oder mit dem Ziel der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

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Artikelübericht Green Economy

GreenJobs in Markering & E-Business für Fach- und Führungskräfte
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GreenJobs in Marketing & E-Business | KW 12/2016

Die besten GreenJobs der KW 11/2016 im Marketing und E-Business für Fach- und Führungskräfte.

Woche für Woche durchsuchen wir das Netz nach den besten GreenJobs für Fach- und Führungkräfte in den Berufsfeldern Marketing & Online-Marketing, E-Business, digitale Medien sowie E-Commerce & Vertrieb. Hier ist unsere aktuelle Auswahl für die Kalelenderwoche 12/2016 mit Marketing Jobs unter anderem beim E-Mobility Pionier Tesla Motors, beim vegan und Vegetarierer Lable VEBU e. V., bei der Kinderhilfsorganisation Kindernothilfe e. V. und beim Eco Fashion Cult-Lable ARMEDANGLES.

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Green Marketing: Edeka & der Mega-Trend Nachhaltigkeit
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Green Marketing: Edeka & der Mega-Trend Nachhaltigkeit (Teil 3)

Immer mehr Unternehmen erkennen den Nachhaltigkeits-Trend. Auch im Marketing hat sich dadurch in den letzten Jahren eine neue Sparte herausgebildet: Green Marketing. Wie effektiv sind die Bemühungen von Unternehmen, das Thema Nachhaltigkeit in die Unternehmensphilosophie zu integrieren? Lohnt sich eine Neuausrichtung? In unserer Edeka-Artikelserie haben wir uns einmal näher angeschaut, wie eine Green Marketing Strategie aussehen kann und was es zu beachten gilt. 

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Neu im Edeka Angebot: Alnatura & das neue Edeka-Branding
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Edeka Angebot erweitert durch Alnatura – Imageaufbau 2.0 (Teil 2)

Wie wird ein konventionelles Unternehmen glaubhaft und Stück für Stück grün? Die Supermarktkette EDEKA macht es vor und schafft ein neues nachhaltiges EDEKA Angebot.

Wie erlangt  man schnell Aufmerksamkeit und Ansehen? Richtig: man tut sich mit bereits beliebten und erfolgreichen Menschen zusammen. Auch in der Wirtschaft funktioniert dieses Konzept. Hier hat sich der Begriff des Branding etabliert. Er beschreibt den Entwicklungsprozess einer Marke zu seinem Aushängeschild. Ziel des Branding ist es, eine Marke mit bestimmten Assoziationen und Emotionen zu besetzen und somit die gesamte Außenwahrnehmung eines Unternehmens zu steuern. Am neuen Edeka Angebot lässt sich derzeit wunderbar ablesen, wie Deutschlands größter Lebensmittelmarkt das eigene Image mithilfe der Themen Nachhaltigkeit, Bio und „grün“ stärkt.

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Edeka Imageaufbau & Green Marketing mit Veganz, Alnatura & Nachhaltigkeit
ErnährungGreen EconomyNachhaltigkeitNachhaltigkeitsmanagement

Edeka – Imageaufbau mit Vegan & Nachhaltigkeit

Edeka avanciert zum grünen Supermarkt – und erschließt sich eine neue Zielgruppe: Veganer, Vegetarier und bewusste Verbraucher (LOHAS).

Deutschlands größter Lebensmittelhändler hat sein Sortiment in den letzten Monaten großzügig aufgestockt: mit veganen Bio-Produkten. Dabei hat sich Edeka mit Veganz und Alnatura nicht nur zwei große Marken mit ins Boot geholt. Auch das Marketingkonzept der Supermarktkette setzt seit einiger Zeit verstärkt auf grün und Nachhaltigkeit. Was bewegt das Edekamanagement, den „grünen Weg“ zu gehen? Und was können andere Unternehmen von der Marketing und Branding-Strategie Edekas lernen?

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Alnatura & dm Drogerie Markt-Kette - Chronologie einer Freundschaft
Business TransformationGreen EconomyGrüne Visionäre

Alnatura & dm Drogerie Markt beenden Streit

Die Geschichte von Alnatura und der dm Drogerie Markt-Kette – Chronologie einer langen Freundschaft.

Conscious Consumerism ist feste Variable in der Green Economy. Grob übersetzt: bewusster Konsum wird im grünen Sektor groß geschrieben. Wer diese Begriffe hört, hat sicher gleich ein stereotypes Bild vor Augen: Jutebeutel tragende „Ökos“, die in einer sich selbst versorgenden Community leben und Obst und Gemüse selbst anbauen. Gar nicht so verkehrt. Denn Menschen, die nachhaltig leben, sind Minimalisten: alles wird auf das Nötigste reduziert. Der bewusste Verbraucher verzichtet auf Konsumartikel, um möglichst unabhängig vom Markt zu sein. Auf Profitgier, Wettbewerbsstreben und egoistisches Verschwendertum wird mit Selbstversorgung, Food Sharing und Upcycling geantwortet. So zumindest die Annahme.

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Nachhaltigkeit und ökosozialer Konsum
Digitale GesellschaftGreen EconomyGreen MarketingMarketingstrategieStrategisches Marketing

Nachhaltigkeit und (ökosozialer) Konsum (Teil 3)

Nachhaltigkeit boomt – das weckt Begehrlichkeiten und ruft konventionelle Hersteller auf den Plan

Unternehmen die werteorientiertes Marketing betreiben, haben ehrgeizigere Visionen und Ziele. Sie verkörpern Werte die einem höheren Zweck dienen als dem bloßen Unternehmenserfolg. Unternehmen der Generation Marketing 3.0 sehen den Menschen als Ganzes – als ein Individuum mit Körper, Geist, Herz und Seele, ein Unikat, dass Teil einer Gemeinschaft, des Ganzen ist. New Marketing operierende Unternehmen generieren an jeder Stelle ihres Schaffens daher Werte (Values) die allen dienen, ökonomisch, ökologisch und sozial. Unternehmen die nach diesem Leitbild agieren trauen sich in den bi-direktionalen Dialog mit Kunden auf Augenhöhe, sie scheuen nicht transparent zu sein, sie kommunizieren aufrichtig und setzen konsequent auf neue Technologien um ihrer Mission gerecht zu werden und diese mit der Welt zu teilen.

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Instagram Marketing Mix Green Brands
Content MarketingGreen EconomyGreen MarketingMarketingstrategieSocial Media Marketing

Instagram im digitalen Green Marketing Mix

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein großartiges hochqualitatives Produkt, ein nachhaltiges Konzept und eine vielversprechende Vision. Sie haben viel Zeit, Mühe und (viel zu viel) Geld in Ihr Herzensprojekt gesteckt, doch dann die nüchterne Realisierung: keiner kennt Ihr Produkt, noch Ihr Unternehmen. Für teure Marketingmaßnahmen fehlt das Budget und Konzeption, Produktion und Herstellung haben schließlich auch die letzten Reserven an Nerv und Zeit aufgebraucht.

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Digitalisierung, Treiber im Wandel zu nachhaltigem Konsum
Digitale GesellschaftGreen EconomyMarketingstrategieStrategisches Marketing

Digitalisierung: Treiber im Wandel zu nachhaltigem Konsum (Teil 2)

Seit Anfang der 50er Jahre wurde die Marketing-Evolution maßgeblich durch 3 Epochen geprägt, die auch als Marketing 1.0, 2.0 und 3.0 bezeichnet werden. Das Zeitalter des Marketing 1.0 war geprägt von einem ausschließlichen, produktorientierten Massenmarketing, welches durch die Industrialisierung getrieben und den vorherrschenden Verkäufermarkt begünstigt auf Effizienz und Profitabilität durch Vereinheitlichung setzte. Der Produktnutzen stand im Vordergrund der Kaufentscheidung. In der Kundenbeziehung war das Unternehmen der Souverän, da es etwas anzubieten hatte, dass der Konsument dringend benötigt, und dass alternativ nicht leicht zu beschaffen war.

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The New Green Marketing Revolution in Green Brands Business
Digitale GesellschaftGreen EconomyMarketingstrategieStrategisches Marketing

New Green Marketing für Green Brands (Teil 1)

Kein anderer zentraler Aspekt der Unternehmensführung hat sich in den vergangenen 15 Jahren so radikal verändert wie das Marketing. Das gilt auch oder insbesondere für das Marketing ökosozialer Marken. Der Einfluss der digitalen Transformation wirkt sich dabei geleichermaßen auf Marketingstrategien, -Taktiken, -Instrumente sowie Arbeitsweisen und Ressourcen aus.

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Green EconomyVeranstaltungen

Green Economy, Energiewende und die Zukunft der Städte

(Düsseldorf, 30.07.2015)- IDW: Es geht um die Sicherung unserer Zukunft. Dafür brauchen wir den Übergang zu einer Wirtschaftsweise, die natürliche Ressourcen schont, negative Umweltauswirkungen minimiert und so ein qualitatives Wachstum ermöglicht. Deutschland hat sich mit der Energiewende als erstes Industrieland weltweit für ein nachhaltiges Energiesystem entschieden. Der notwendige Umbau stellt uns vor große wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen. Insbesondere in den Städten, die für mehr als 80 Prozent der Emissionen verantwortlich sind. Das neue BMBF-Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA³) richtet den Fokus auf seine drei Leitinitiativen zur Zukunftsstadt, Energiewende und Green Economy.

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