Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein großartiges hochqualitatives Produkt, ein nachhaltiges Konzept und eine vielversprechende Vision. Sie haben viel Zeit, Mühe und (viel zu viel) Geld in Ihr Herzensprojekt gesteckt, doch dann die nüchterne Realisierung: keiner kennt Ihr Produkt, noch Ihr Unternehmen. Für teure Marketingmaßnahmen fehlt das Budget und Konzeption, Produktion und Herstellung haben schließlich auch die letzten Reserven an Nerv und Zeit aufgebraucht.

Dieses Szenario ist leider keine Seltenheit. So oder ähnlich geht es vielen Unternehmen, gerade in der Green Economy. Viele sehr gute Öko-Produkte und -Marken gehen heute trotz zahlreicher Marketingmaßnahmen seitens der Hersteller im übersättigten konventionellen Produktdschungel unter. Die Problematik bei Herstellern von „Green Brands“: Die Ansprüche an das eigene Können sind hoch, die finanziellen Mittel hingegen eher gering. Oft fehlt es besonders an ein einer ganz entscheidenden Komponente: einer Stimme auf dem Markt. So schnell wie einige nachhaltige Unternehmen auf dem Markt erscheinen, so schnell sind sie meist auch wieder von der Bildfläche verschwunden.

Warum Instagram im Marketing Mix nachhaltiger Marken nicht fehlen darf

Grüne Unternehmen, also Unternehmen die auf Nachhaltigkeit und ökosozialen Konsum setzen, sind nicht mehr nur bei der Zielgruppe LOHAS* gefragt, sie werden zukünftig auch zunehmend eine bedeutende gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Rolle spielen. Daher ist es vom entscheidender Bedeutung, dass die Green Economy durch die Förderung der grünen Unternehmen erhalten bleibt.

Wie jedes Unternehmen, sind besonders nachhaltige Unternehmen auf Rentabilität der eigenen Maßnahmen angewiesen. Wenn das Produkt stimmt, es aber keinen Umsatz macht, weil es nicht bekannt ist, dann wird über kurz oder lang die Rechnung nicht aufgehen. Häufig fehlt gerade Herstellern von Bio-Produkten das nötige Vermarktungs- und Marketing Know-How, um langfristig auf dem Markt zu bleiben und profitable Gewinne zu machen – einfach nur eine ökologische Alternative für ein konventionelle Produkt zu sein, reicht heute bei Weitem nicht mehr aus.

Gehören Sie zu einem solchen Unternehmen der Green Economy, das mit Weitblick und Vision agiert, ein hervorragendes Bio-Produkt oder eine Öko-Dienstleistung anbietet, aber trotz vorbildlichen und gut gemeinten Ansatzes Schwierigkeiten hat, seine Zielgruppe zu erreichen? Möchten Sie Ihre Kunden nachhaltig binden und die Umsätze erzielen, die Sie sich wünschen?

Dann sollte Instagram zum festen Bestandteil Ihres Marketing Mixes werden.

Soziale Medien sind heute Pflicht im Marketing-Mix

Soziale Medien, wie Facebook, Twitter und Instagram sind für Unternehmen beim Erstellen einer Marketingstrategie nicht mehr wegzudenken. Denn der Einsatz sozialer Medien in die Marketingstrategie wirkt sich nicht nur positiv auf den digitalen Markenaufbau aus, sondern bringt auch finanzielle Vorteile mit sich. Besonders Bio-Marken können von der kostengünstigen und rentablen Nutzung sozialer Medien, von deren Potential für Cross- und Up-Selling sowie zur Steigerung der Customar Loyalty profitieren.

Wie (grüne) Unternehmen mithilfe von sozialen Netzwerke die eigene Marke stärken

Was braucht es, um eine erfolgreiche Marketingstrategie zu erstellen? Vor allem Social Media-Kenntnisse, hohe Anpassungsfähig- und Empathie-Fähigkeit sowie Flexibilität und Ausdauer. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen und Marketing-Professionals im Kontext Social Media Strategie und dem Einsatz von Kanälen wie Instagram heute?

Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung erlaubt es, dass innerhalb von Sekunden Informationen und Nachrichten Millionen Menschen gleichzeitig erreichen – weltweit. Technische Neuerungen fordern uns und unser Leben täglich aufs Neue heraus. Auch Marketing-Professionals sind mehr denn je gefordert, sich schnell und mit größter Flexibilität an die ständig neuen Entwicklungen anzupassen.

B2C-Maßnahmen sind heute ohne Soziale Medien kaum vorstellbar. Doch Social Media Marketing will gelernt sein. Sätze wie „Mach doch mal Social Media“ oder „wir brauchen eine Facebook Fanpage“ sind da recht kontraproduktiv. Denn die fehlerhafte Nutzung sozialer Medien kann wegen der Viralität fatale Konsequenzen haben. Gutgemeinte Maßnahmen können dann innerhalb von Sekunden den über einen langen Zeitraum aufgebeuten „Guten Ruf“ ruinieren, wie es auf dem Udo-Lindenberg Konzert im Sommer 2014 der Fall war.

Einige Unternehmen, die „mal eben“ Social Media „machen“, mussten das bereits auf die harte Tour erfahren. Dies wird Ihnen aber sicher nicht passieren, wenn Sie diesen Artikel bis zum Ende lesen, vorausgesetzt Sie wollen lernen, wie Sie soziale Netzwerke richtig nutzen und gezielt für Ihren digitalen Markenaufbau einsetzen.

Foto-Sharing Plattformen wie Instagram für das eigene Branding nutzen

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist präsent – doch unterliegt sie einem ständigen Wandel. Galten Facebook und Twitter gestern noch als die erfolgsbringenden Marketinginstrumente, so sind es zunehmend die sogenannten Foto-Sharing Plattformen wie Pinterest, Tumblr und Instagram, die ins Interesse der Marketer rücken. Um letzteres soll es heute gehen.

Bildquellen

  • Instagram Green Marketing Mix Lichtblick: Pierre Schramm
  • Instagram Green Marketing #Hashtag #DBAzubi15: Pierre Schramm
  • Instagram Green Marketing Influencer Sustainable Fashion: Pierre Schramm
  • Instagram Marketing Mix Green Brands: 10 FACE @ Shutterstock
anna.berzbach@ska-network.com'

von Anna Berzbach

Anna Berzbach ist Online Redakteurin bei SKA Network. Als Kultur- und Sprachliebhaberin hat sie Nordamerika-Studien und Spanisch an der FU Berlin studiert. Schon früh legte sie Wert auf eine bewusste Lebensweise und nachhaltigen Konsum. Sie kauft Bio und ernährt sich überwiegend vegan. Digitale Medien schätzt Anna insbesondere wegen deren Möglichkeiten zur Förderung von Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstem Denken und Handeln. „Nirgendwo anders erreichen positive Botschaften so viele Menschen in so kurzer Zeit“.

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